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Information zu Edelmetallen, wichtig für Designschmuck.

Wissenswertes über Edelmetalle: Gold, Platin, Silber, Titan, Edelstahl, Palladium, PVD.

1. Gold (Au)

Lat. Aurum, Ordnungszahl 79, Atomgewicht 197,2.
Gelbglänzendes, dehnbares, chemisch widerstandsfähiges Edelmetall. Reines Gold ist sehr weich.
Als Schmuck seit ca. 2500 v.Ch. bekannt.
Feingold gibt den Gewichts- Gehalt an Reingold in einer Legierung an.
In Deutschland sind folgende Legierungen üblich:
 333/000   -   8 ct
 375/000   -   9 ct
 585/000   - 14 ct
 750/000   - 18 ct
 916/000   - 24 ct

Durch hinzufügen von anderen Metallen werden die physikalischen Eigenschaften von Edelmetallen wie z.B. Gold, Silber und Platin verändert.
Bei Gold führt die Zugabe von Silber, Kupfer, Zinn, Palladium u.a. zu einer größeren Härte. Weiterhin kann die Farbe oder die Oberfläche verändert werden:
-Weißgold:
bei 18ct = 750 Anteile Gold und 250 Anteile Kupfer und höherer Anteil Palladium.
- Gelbgold:
bei 18ct = 750 Anteile Gold und 250 gleiche Anteile Silber, Kupfer und Zink.


2. Platin (Pt):

Ordnungszahl 78, Atomgewicht 195,23
bleiartig silbern glänzend, sehr widerstandsfähig gegen Chemikalien.
Schlechter elektrischer Leiter; Schmelztemperatur 1063 °C. Erleidet als einziges Edelmetall bei Kratzern keinen Materialverlust.
Als Schmuck wurde Platin ab ca. 1000 v.Chr. verwendet.
In Deutschland ist der Platingehalt von 950/000 (also nur 5% Fremdmaterial) üblich. Es ist die reinste und hochwertigste aller Legierungen.

3. Silber (Ag):

Silber wird von Menschen etwa seit dem 5. Jahrtausend vor Chr. verarbeitet. Zeitweise galt Silberschmuck wertvoller als Gold. Silber ist neben Gold ein wichtiges Material für die Herstellung von Schmuck.
Silber wird seit Jahrhunderten für erlesene und wertbeständige Silberschmuckstücke verwendet. Das weißglänzende Edelmetall zeichnet sich dadurch aus, dass es besonders leicht zu dehnen und walzen ist.
Lat. Argentum, Ordnungszahl 47, Atomgewicht 107,88. Silber ist der beste metallische Leiter für Wärme und Strom, außerdem sehr widerstandfähig gegen Säure und Sauerstoff, aber empfindlich gegen Schwefel.
An der Luft tritt eine Schwärzung durch Bildung von Silberoxid auf.
Sterlingsilber, echtes Silber, ist der Standard für unseren hochwertigen Sterling Silberschmuck. In Deutschland ist ein Silbergehalt von 925/000 üblich. Es besteht aus 92,5 Prozent Silber und 7,5 Prozent Kupfer, um so eine Legierung und damit die Stabilität des Silbers zu erhalten, die für Schmuck notwendig ist. Dies verhindert die Abnutzung und garantiert die lange Lebensdauer von Silberschmuck, ob das eine Silberkette, ein Silbercollier oder Paarringe aus Silber sind.
Die geringe Menge an Kupfer die dem Silber beigemischt wird, hat nur geringfügige Auswirkungen auf den Wert des Metalls. Stattdessen kommt der Preis des
Silberschmucks durch die Arbeit, das Handwerksgeschick und die Komplexität des Designs zustande. In jüngster Zeit ist der Silberpreis stark gestiegen.
Mit der richtigen Pflege wird Ihr Schmuckstück aus Silber ein Leben lang halten. Um Kratzer und andere Schäden zu minimieren, lagern Sie Ihren Silberschmuck, während Sie ihn nicht tragen, entweder in einem Beutel oder in einem Tuch in einem separaten Fach in Ihrem Schmuck-Kästchen. Vermeiden Sie bei der Reinigung Ihres Silberschmucks Haushalts-Chemikalien mit Bleichmitteln oder Ammoniak. Legen Sie Ihren Schmuck beim Schwimmen möglichst ab, denn Chlor und Chemikalien können Ihren Silberschmuck schädigen. Tipp: Das Anlaufen von Silber kann durch Einpacken in eine Alufolie verhindert werden! 
Bei uns ist Silberschmuck in einem schicken Design sehr preiswert, bei uns günstig Schmuck online kaufen.

4. Edelstahl:

Dieses Material, das immer mehr auch zur Herstellung von Schmuck genutzt wird, ist durch die besondere Reinheit legierter und unlegierter Stähle gekennzeichnet. Für die Eigenschaften und vor allem die Qualität ist der Anteil der Legierungsbestandteile besonders wichtig. Für Edelstahlschmuck ist dies ein wichtiges Qualitätskriterium, das beim Einkauf berücksichtigt werden muss, wenn nur beste Qualitäten angeboten werden sollen.
Edelstahlschmuck bietet drei wesentliche Vorteile:
1.       Härte des Materials Durch die Härte ist Schmuck aus Edelstahl besonders widerstandsfähig. Die Oberfläche ist besonders kratzfest
2.       Keine Oxydation - Edelstahlschmuck läuft nicht an, beispielsweise wie Silberschmuck.
3.       Hautverträglichkeit Mit Edelstahlschmuck gibt es keine allergischen Hautprobleme.

Edelstahlschmuck ist besonders pflegeleicht, es reicht, ihn ab und zu mit einem Poliertuch oder einer Polierpaste zu reinigen.
Edelstahl als Ausgangsmaterial ist besonders preiswert.

5. Titan

Titan ist ein chemisches Element und gehört zu den Übergangsmetallen. Es ist leicht, dehnbar und fest, silbrig-metallisch glänzend. Es ist meist nur schwach konzentriert, es ist nicht selten und kommt in der Erdkruste nur in Verbindung mit Sauerstoff als Oxyd vor. Die Hauptvorkommensgebiete sind Skandinavien, der Ural, Malaysia, Nordamerika und Australien.
Der Herstellungsprozess für reines Titan ist sehr aufwendig, dies schlägt sich im hohen Preis nieder, Titan ist zehn Mal so teuer wie Stahl.
Aufgrund der Materialeigenschaften findet Titan in vielen Lebensbereichen Anwendung von der Raum- und Luftfahrt bis zur Medizin. In den letzten Jahren ist ein deutlicher Trend erkennbar, Titan immer mehr in der Brillen- und Uhrenindustrie sowie als
Titanschmuck zu verwenden.
In jüngster Zeit kommt ein Argument dazu, das auch für Titan spricht: Die ins Uferlose steigenden Gold- und Silberpreise.

6. Palladium 


Palladium gehört zur Gruppe der Platin-Metalle. Die 950er Legierung hat eine ähnliche Farbe und ähnlich gute Eigenschaften wie Platin, ist aber erheblich leichter und auch preisgünstiger. Trotz der guten Eigenschaften ist Palladium als Schmuck-Metall noch nicht so bekannt.

7. PVD

Bei PVD (Physical Vapour Deposition) handelt es sich um eine hochtechnologische Oberflächenveredlung, die neue Maßstäbe setzt.

In einer Vakuumkammer wird Titannitrit und Echtgold (oder anderen Materialien je nach gewünschtem Effekt) mit magnetisch abgelenkten Ionen oder Elektronen beschossen, die durch den Beschuss verdampfen. Das verdampfte Material wird durch elektrische Felder zu den zu beschichtenden Schmuckstücken geführt, wo es zur Schichtbildung kommt. Diese Beschichtung macht die Schmuckstücke extrem oberflächen-hart, wobei die Echtgoldatome dem beschichteten Schmuck den unverwechselbaren Goldton verleihen.

Ein Abrieb unter normalen Tragebedingungen, wie bei galvanisch beschichtetem Schmuck bekannt, ist bei dieser Beschichtung minimiert. Ebenfalls ist diese Beschichtung absolut allergieneutral, daher kommt es zu keinerlei Hautunverträglichkeiten.

Vermeiden Sie jedoch den Kontakt mit Reinigungs- und Bleichmitteln, da die Beschichtung empfindlich auf Wasserstoffoxid und Säuren reagiert und dadurch beschädigt werden könnte. Damit Sie lange Freude an Ihren PVD-beschichteten Schmuckstücken haben, sollten Sie Ihren Schmuck bei jeglichen Hausarbeiten und bei Verwendung von Haarbleich- und Färbemitteln abnehmen.