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Schmuckshop Edelsteinkatalog - Schmuck Lexikon

Informatonen über Edelsteine zu unserem Designschmuck.

Als
Edelsteine werden hauptsächlich seltene Mineralien bezeichnet, die sich durch besondere Schönheit, seltenes Vorkommen auszeichnen.

Seit Menschengedenken und in allen Kulturkreisen faszinieren edle Steine die Menschen. Neben Schönheit, Seltenheit, Wert und anderen Eigenschaften unterliegen auch Edelsteine einem steten Wandel der Mode. "Beliebte Edelsteine" ist daher kein fest abgegrenzter Bereich, sondern spiegelt auch den Geschmack des Menschen wieder. Edelsteine sind Minerale, die der Mensch wegen der Schönheit, ihrer Farben oder wegen besonderer Lichtwirkungen zur Zierde, als Schmuck, verwendet.

Wertbestimmend ist neben der Schönheit die Seltenheit. Letztere wird natürlich auch durch die Grösse, Reinheit und besondere Farbe mitbestimmt.Wichtig ist eine ausreichende Härte, die vor Zerstörung der Politur und des gesamten Aussehens beim Tragen schützt. Ausnahmen hiervon werden bei besonders seltenen Effekten und Farben gemacht; z.B. Opal, Perlen, Koralle, Lapislazuli und viele mehr...

Edelsteine zeichnen sich durch Glanz, Schönheit der Farbe, des Farbenspiels und sonstiger, auffallender Lichterscheinungen aus. Zu einem gewissen Grad ist ein Edelstein natürlich auch dem Geschmack und der Mode unterworfen. Edelsteine müssen schwer zu finden und zu erwerben sein, sonst erscheinen Sie uns nicht begehrenswert. Zu den Edelsteinen zählen auch einige organische Produkte wie Perlen, Bernstein und Koralle.

Die klassischen Edelsteine sind:

  • Diamant

  • Smaragd

  • Saphir

  • Rubin 

Achat, Granat, Mondstein, Fluorit usw. werden mittlerweile als Halbedelsteine oder auch Schmucksteine bezeichnet. Hierzu zählt man beispielsweise auch: Bernstein, Pechkohle. Der Handel zählt außerdem Perlen und Korallen zu den Schmucksteinen.

Die Lehre von den Schmuckstücken (Gemmen) und Schmucksteinen wird als Gemmologie bezeichnet; Sie unterscheidet sich deutlisch von der Mineralienkunde.

Geschliffene Edelsteine zu bestimmen ist ungleich schwieriger als unbearbeitete Mineralien, denn ein Teil der Bestimmungsmerkmale verschwindet durch den Schliff (z.B. Kristallform oder Begleitmineralien). Andere Eigenschaften wie Härte, Spaltbarkeit, Tenazität können nicht geprüft werden, weil man den Stein sonst beschädigen müßte.

Wichtig für die Bestimmung von Schmuck – und Edelsteinen – ist die Härte: Diese wird durch Ritzen eines Minerales oder Edelsteines festgestellt. Die Messung erfolgt nach der Zehnteiligen Härteskala des Wiener Mineralogen Friedrich Mohs, der diese Skala vor ca. 200 Jahren entwickelt hat. Jedes Mineral und jeder Edelstein dieser Skala ritzt jenes mit geringerer Härte und wird selbst von den nachfolgenden härteren Mineralien geritzt. Am weichsten ist Talg mit einer Härte von 1. Das Härteste ist der Diamant mit einer Härte von 10.

Minerale in entsprechender Qualität finden oft als Schmuckstein Verwendung. In Abhängigkeit von der Mineralart werden unterschiedliche Kriterien für die Qualitätsbestimmung angewandt. Oft entscheidet die Lichtdurchlässigkeit, Reinheit und Farbe über die Verwendung und den Wert als Schmuckstein.

Zu den weiteren angewandten Kriterien zählt die chemische Zusammensetzung, Diamanten bestehen beispielsweise aus Kohlenstoff, Rubine aus chromgefärbtem Aluminiumoxid und ihr Kristallsystem. Die Form in welcher der Edelstein in der Natur zu finden ist, der sog. Habitus, ist ein weiteres Klassifikationskriterium.

Mineralien und Edelsteine weisen eine Eigenfarbe (idiochromatisch) auf, diese Farben stammen nicht von Beimengungen bestimmter Zusatzstoffe, sondern sind eine grundlegende Eigenschaft.

Mineralien werden in 7 Kristallsysteme eingeteilt:

  • Kubisch

  • Hexagonal

  • Tetragonal

  • Trigonal

  • Rhombisch

  • Monoklin

  • Triniklin

Genaugenommen sind Edelsteine Minerale. Es gibt sehr viele verschiedene Minerale (zwischen 2.000 und 2.500), aber nur ein kleiner Teil wird als Edelstein bezeichnet.

Edelsteinschliffe

Ein geschliffener Stein besteht aus drei Teilen:

1. Tafel - dem Beschauer zugekehrte, große Mittelfacette des Oberteils.
2. Oberteil - auch Krone oder Tafelseite.
3 .Unterteil - auch Rondiste, Gürtel oder Rand).

Cabochon:

Ist ein geschliffener Stein ohne Unterteil, bei dem die Oberfläche gewölbt und nicht facettiert geschliffen ist.

Schliffvarianten:



Die häufigsten Fassungen:

Chatonfassung

Die Chatonfassung ähnelt einer Krone. In die Krone wird von oben der Stein hineingelegt. Die Spitzen der Krone, die sogenannten Krappen, werden dann über den Seitenrand des Steines an das Oberteil angedrückt.

Kessel-Fassung/Zargen-Fassung

Die Kessel-Fassung ähnelt einem sich nach unten verjüngendem Becher ohne Boden. Auch hier wird der Stein von oben eingelegt, anschließend wird der obere Rand des Kessels über den Seitenrand des Steins an das Oberteil angedrückt.

Krallen-Fassung

Diese Form der Fassung wird hauptsächlich für Modeschmuck verwendet. Die Größen der im Modeschmuck verarbeiteten Steine sind standardisiert (in ihren Maßen festgelegt). Zur Vereinfachung der Fassarbeiten sind von der Schmuck-Industrie Spezialfassungen entwickelt worden. Die Kessel haben meist vier Krallen, die über das Oberteil des Steins gebogen werden.

Designschmuck aus Edelsteinen: Informationen zu den bekanntesten Edelsteinen bitte hier klicken.